Sicheres Eisklettern mit Eispickel
Der Eispickel gehört für Eiskletterer zur Grundausstattung. Moderne Herstellungsverfahren und hochbelastbare Materialien gewährleisten den zuverlässigen Einsatz auch unter härtesten Bedingungen.
Stubai Tour Ultralite 75cm- Eispickel mit Handschlaufe
Eispickel unterstützen das Vorankommen auf schwer begehbaren Untergründen, gleich ob es sich um Eis, Schnee, Firn oder Fels handelt. Am häufigsten sind sie dem Alpinsportler beim Eisklettern hilfreich. Nützlich ist das Werkzeugs auch zur Prüfung der Bodenstabilität und beim Bergsteigen mit dem Seil. Gehen Steigeisen verloren, lassen sich ersatzweise mit dem Eispickel Stufen ins Eis hauen.
Stubai PRO STAR Eispickel, geschmiedet, 70 cm
Seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fand der Eispickel unter Hochgebirgs-Kletterern zunehmend Verwendung. Mehr als bei anderen Ausrüstungsgegenständen ranken sich um das spitze Werkzeug Stories und Legenden. Als Hauinstrument weckte das Gerät morbide Phantasien von Krimi-Literaten und Filmautoren. In der Realität haben Eispickel hingegen schon so manches Leben verlängert. Eiskletterer stoppen mit dem Werkzeug das Abgleiten. Auch bei der Rettung von Sturzopfern aus Fels- oder Gletscherspalten leisten Eispickel wertvolle Dienste.
Black Diamond Raven Grip – Eispickel
Der heute gängige Eispickel besteht aus einem Aluminium-Schaft, Haue und Schaufel aus Stahllegierungen sowie einer metallenen Spitze. Ausgehend von dieser Basisgestalt finden Bergsportler für jede Touraufgabe das passende Gerät. Seine Form richtet sich vor allem nach den zu erwartenden Untergründen. Eispickel besitzen vorwiegend eine Länge von 40 bis 90 cm. Der Schaft kann fest oder ausziehbar, gefüllt oder hohl sowie gebogen oder gerade ausgerichtet sein. Besonders wichtig sind unverwüstliche Stahlhauen, die dem Alpinisten auch in abweisenden Eisuntergründen Halt geben. Entscheidend für die richtige Wahl des Eispickels sind letztendlich die persönlichen Erfahrungen und Bedürfnisse des Bergsportlers.